Arbeitssicherheit

Die gesetzliche Grundlage für die Arbeitssicherheit ist in dem Arbeitssicherheitsgesetz niedergeschrieben. Hier fordert der Gesetzgeber, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmern eine, der gesetzlichen Anforderung entsprechende, Arbeitsumgebung zur Verfügung stellt.

Den gesetzlichen Rahmen bieten Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und DIN-Normen. 

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsmediziner sollen dem Arbeitgeber in der Umsetzung der Forderung des Arbeitsschutzes in den Unternehmen unterstützen. Idealerweise finden dabei Arbeitsschutz-Ausschusssitzungen statt in denen sich die Verantwortlichen austauschen um die Arbeitsschutzmaßnahmen zu prüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

Inhaltlich fordert der Gesetzgeber  heute in jedem Unternehmen, dabei sind auch Kleinunternehmen gemeint, die Erarbeitung einer Gefährdungsanalyse. Dabei werden schwerpunktmäßig die Gefährdungsfaktoren wie z.B. mechanische, psychologische, biologische, chemische und elektrische Gefährdungen analysiert und bewertet. Nach einschlägigen Bewertungskriterien werden Lösungen entwickelt, geprüft und verfeinert, die wiederum in den Arbeitsschutz-Ausschutzsitzungen besprochen und mit den dementsprechenden Fachkräften prozessoptimiert werden.

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit spielt dabei eine wesentliche Rolle, wobei regelmäßige Begehungen in den dementsprechenden Unternehmen einen großen Anteil zur Ermittlung der Gefährdungsfaktoren beinhalten.